Burcei, Sette Fratelli

Sette Fratelli

Das über 1000 Meter hohe Granitmassiv Sette Fratelli(Sieben Brüder) befindet sich nordöstlich von Cagliari und umfasst noch weitere Gipfel als nur die Sieben Brüder. Vom Forsthaus an der SS 125 geht ein ca. 15 km langer Wanderweg zum Punta Sette Fratelli wo man sich dann, auf ca. 1000 m, in mitten der Granitfelsen befindet. Diese Felsen sind sehr beeindruckend und manche drohen jeden Moment umzufallen. Auch die Fernsicht ist grandios und man kann die Kamera nicht wegpacken. Am Weg findet man die Überreste eines Klosters nach dessen Brüdern angeblich die Berge benannt wurden. Der Weg führt durch Korkeichen-, Steineichen- und Corbezzolowälder wo sich Mufflon, Wildkatze, Wildschweine und der sardische Hirsch verstecken. In den Lüften sieht man den Königsadler, Bussard und Wanderfalken kreisen.

Steineichenwald
Reste des Klosters
Corbezzolo

Burcei

Diese kleine Gemeinde befindet sich mitten im Naturpark der Sette Fratteli und wurde ehemals von Hirten gegründet. Heute leben auch viele Weinbauern dort wie man an den Weinbergen der Umgebung ersehen kann. Das Dorf bietet nicht viel außer einen tollen Blick auf die umliegenden Granitberge.


Sardischer Hirsch

Sardischer Hirsch

Wer etwas über die Geschichte des Sardischen Hirsches erfahren möchte sollte unbedingt das Museum im Forsthaus besuchen. Wer den Hirsch lebendig erleben möchte kann über die 5 km lange Piste in Richtung des botanischen Gartens zum Wildgehege fahren und ist dann sicher mehrere Tiere sehen zu können. In freier Natur ist es viel schwieriger die scheuen Tiere zu sehen, eher hört man sie röhren. In dieser Gegend gibt es auch tolle Wanderwege in den Eichenwäldern. In den 1950ziger Jahren war der Hirsch auf Korsika ausgestorben und im Süden Sardiniens überlebten noch ca. 100 Tiere, in drei Gebieten, den Raubbau der Menschen. Geschützt war das Tier schon länger aber ohne Kontrollen ging die Wilderei weiter. Harte Maßnahmen verhalfen den Tieren dann doch noch zum Überleben und heute gibt es wieder ca. 8000 Tiere auf der Insel und auch auf Korsika wurden sie mit großen Aufwand wieder angesiedelt.
abgeworfene Geweihe
Museum

Monte Cresia

Vom Forsthaus führt ein kleines Asphaltsträßchen zum Gipfelplateau mit dem Nuraghen und vielen Corbezzolobäumen. Die Aussicht in alle Richtungen ist großartig und Wanderwege sind vorhanden.
Nuraghe