Lebensgefährliche Erkrankungen

Erkrankungen durch Mücken

Auf Sardinien ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Parasiten und Krankheiten durch Mücken sehr groß geworden und steigt weiter an. Im letzten Jahrhundert wurde durch den Einsatz von DDT die Malariamücke ausgerottet. Dadurch wurden auch viele anderen Mückenstämme dezimiert. Diese Stämme erholen sich aber langsam und übertragen die Leishmaniose so wie den Herzwurm (Dirofilariose) immer öfters. Dafür sind unterschiedliche Stech- oder die Sandmücken verantwortlich. Diese Mücken gibt es auch in Deutschland oder Österreich wobei eine Durchschnittstemperatur von über 10 Grad reicht zum Überleben. Durch die globale Erwärmung wird sie sich also weiter ausbreiten. Aber nicht die Mücke ist das Problem sondern andere Tiere mit den Erregern im Blut. Die Mücken übertragen diese Erreger von Tier zu Tier. Also müssen immer infizierte Tiere in der Nähe leben. Eine vollständige Therapie der Leishmaniose und des Herzwurms ist schwierig bis unmöglich. Aber mit der Früherkennung und richtigen Behandlung kann das Tier so lange Leben wie ohne Erkrankung.

Erkrankungen durch Zecken

Durch den Biss der Zecke werden auch einige lebensgefährliche Krankheiten übertragen. Auch hier werden Bakterien von Tier zu Tier, durch den Biss der Zecke, übertragen. Wobei die Zecke nur der Überträger der Krankheiten BabesioseBorreliose und Ehrlichiose ist. Die Erkrankung Hepatozoonose wird durch das zerkauen der infizierten Zecke ausgelöst.

 

Alle diese Krankheiten sind schwer zu therapieren und so bleibt nur die Vorbeugung als bester Schutz. Eine Impfung gibt es nicht. Die beste Langzeitwirkung wird wohl von den Scalibor Halsbändern erreicht. Diese Halsbänder wirken ca. 6 Monat lang und bieten den vollen Schutz ab dem 7. Tag. Auch im Wasser verlieren sie ihre Wirkung nicht. Eine Sicherheit von 100% gibt es nicht. Ein Experimentieren mit natürlichen Mitteln würde ich auf Sardinien nicht anraten.

 

Das sind die wichtigsten lebensgefährlichen Erkrankungen die auf Sardinien übertragen werden können. Also egal ob in den Bergen oder am Meer, der Vierbeiner aus dem Norden sollte geschützt werden. Die hier geborenen Hunde sind etwas immuner gegen einige dieser Erkrankungen.

 

Leishmaniose

  • Wird diese Krankheit beim Hund rechtzeitig erkannt und behandelt, dann wird er genau so lange leben wie er ohne Krankheit leben würde.
  • Die Inkubationszeit beträgt 2 Monate bis 7 Jahr, ein negativer Test heißt nicht immer das die Krankheit nicht ausbricht
  • Ein positiver Test beim Junghund heißt nicht das die Krankheit wirklich ausbricht. Denn war die Mutter positiv dann erhält der Welpe eine höhere Anzahl von Antikörpern. Das gleiche passiert auch wenn der Junghund bei der Blutabnahme sehr aufgeregt ist.
  • Leishmaniose kann nicht durch die Muttermilch übertragen werden.
  • Aus diesen Gründen wird der Test erst ab einem Alter von 12 Monaten durchgeführt.
  • In gefährdeten Gebieten, in fast ganz Europa, muss mit entsprechenden Mitteln vorgebeugt werden. Z.B. Scalibor Halsbänder. 
  • Besonders bei Hunden die nicht vorwiegend im Haus leben ist eine regelmäßige Kontrolle unerlässlich.

Vorbeugung und regelmäßige Kontrolle ist der Beste Schutz gegen Leishmaniose!