Von Martzaccara bis zur Saline am Lungo Mare

San Giovanni Suergiu

Mein jetziger Wohnort und die umliegenden Dörfer haben zusammen ca. 6000 Einwohner die hauptsächlich von der Landwirtschaft leben. Das Umland besteht hauptsächlich aus Ackerland und hat nicht viel attraktives zu bieten. Strände in dem Sinne gibt es nicht weil das Lungo Mare zum Teil nur knietief ist und einen starken Seegrasbewuchs aufweist. Aber dieses Flachwasser enthält viele Schalentiere und Fische welche hier sehr gefragt sind. Weiterhin kann man hier viele Arten von Wasservögel beobachten und das flache Wasser zum Kitesurfen nutzen. Eine kleine Hügelkette lädt zum Wandern und botanischen Exkursionen ein, wobei die Fernblicke vom Monte S.Giovanni und Monte Palma genial sind. Der Blick fällt auch auf die riesige Saline am Lungo Mare.

Prozession
San Giovanni Battista
Carignano del Sulcis

Salina di S.Antioco

Die Salina ist ca. 5 km lang und 1,5 km breit und noch in Betrieb. Das Salz braucht viele Wochen bis es geerntet werden kann, wobei das Wasser durch mehrere Becken fließt. Diese Art der Salzproduktion ist sehr preiswert und ca. 25% der weltweiten Salzgewinnung wird so betrieben. Ein Regenschauer kann die Ernte von Wochen wieder auflösen und deshalb befinden sich die Salinen in trockenen und warmen Gegenden.
In einigen stillgelegten Bereichen leben viele Wasservögel unter anderen größere Kolonien von Flamingos. In der Nähe gibt es auch einen Bereich zum Kitesurfen mit der Zufahrt von Porto Botte.

Punta Trettu

Eine Landzunge die ins Lungo Mara ragt und von den Kitesurfern wegen des günstigen Windes und der geringen Wassertiefe genutzt wird. Hier bin ich oft zum Füttern der wilden Hunde und für Exkursionen in die nahen Pinienwälder wobei die Hunde mich begleiten. Auch hier gibt es die Möglichkeit zum Kitesurfen aber auch Radfahren und Wanderungen sind beliebt.

Strandhunde
Punta Trettu
Lungo Mare und Calasetta
Flamingos
Lavendelblühte
Komorane

Monte S.Giovanni

Diese Hügelkette zieht sich über das Gebiet von vier Gemeinden und kann von mehreren Stellen aus bestiegen werden. Die höchste Erhebung ist fast 500m hoch. Von oben hat man einen tollen Blick auf Carbonia und die vorgelagerten Inseln S.Antioco und S.Pietro. Direkt daneben schaut man auf die Domus de Janas des Monte Crobu.
Carbonia
Monte S.Giovanni
Domus de Janas di Monte Crobu

Monte di Palmas

Ein weitere kleiner Hügel, der Monte di Palmas, kann von der Landkirche Santa Maria aus erkundet werden. Auf dem Hügel findet Ihr auch eine alte militärische Bunkeranlage und den Rest einer Nuraghe. 

Landkirche Santa Maria
Monte di Palmas
Nuraghe

Is Loccis Santus

Dieses kleine traditionelle Dorf ist nicht mehr bewohnt aber kann besichtigt werden. In den Hügeln über dem Dorf befinden sich die Ausgrabungen eines Domus de Janas, also alte Gräber die in den Fels gearbeitet wurden.

Domus de Janas